Pfarre Enzersfeld und Klein-Engersdorf

 

 

Pfarre Enzersfeld
Pfarre Klein-Engersdorf
Kirchplatz 1
2202 Enzersfeld
 

 

Unsere Sternsinger 2009

Die Sterndeuter, die zu Jesus an die Krippe kamen, waren Gottsucher. Sie spürten in sich die Sehnsucht, Gott zu erkennen, Ihm näher zu kommen. Sie suchten Ihn mit all ihren Fähigkeiten und ihren astronomischen Kenntnissen, erforschten die Natur, die Überlieferung der Vorfahren. Der österreichische Astronom Ferrari d'Occieppo untersuchte, was der Stern von Betlehem war, über den die Bibel berichtet.

Aus dem Matthäus-Evangelium  Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. (Mt 2, 1-2)

Die Sterndeuter fanden ihren ersehnten Gottessohn, höchstwahrscheinlich waren sie aber überrascht, dass Gott in dem kleinen Dorf Betlehem in einem Stall und nicht im königlichen Palast in der Stadt Jerusalem als Mensch geboren wurde.

Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. (Mt 2, 3-9a)

Sei brachten Ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe dar. Das sind Zeichen dafür, dass Jesus Christus menschenfreundlicher König (Gold) und allmächtiger Gott (Weihrauch) ist. Die bitteren Myrrhekörner deuten an, dass Er sogar Sein Leben für die Menschen bis zur letzten Konsequenz investiert, nicht davonläuft, sich entzieht, sondern bis zum Kreuz bei uns bleibt.

Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land. (Mt 2, 9b-12)

Unsere Sternsinger rufen uns das jedes Jahr in Erinnerung - bei Kälte, Schneenässe und eisigem Wind - und freuen sich, wenn sie freundlich aufgenommen werden und sich stärken können. An den Tagen um Dreikönig 2009 (Hochfest "Epiphanie", das heißt "Erscheinung des Herrn) sammelten sie in ganz Österreich und auch in unseren Dörfern Enzersfeld, Flandorf, Hagenbrunn, Klein-Engersdorf, Königsbrunn. Die Spenden werden für arme Menschen, besonders Kinder, im Süden unserer Welt verwendet.

Die Sternsingerergebnisse 2009

Pfarre Enzersfeld gesamt: 3.584,--EUR
davon Enzersfeld 2.522,67 EUR und Königsbrunn 1.061,33 EUR
Drei Gruppen haben alle Häuser und Familien in Enzersfeld und Königsbrunn besucht.

Pfarre Klein-Engersdorf gesamt: 2.614,55 EUR (davon Flandorf: 727,57; Hagenbrunn: 1.584,54 EUR und Klein-Engersdorf: 302,44 EUR
Zwei Gruppen waren in Hagenbrunn unterwegs, die Flandorfer Gruppe hat in Flandorf und auch in einem Teil von Klein-Engersdorf gesammelt. Herr Mang (Gasthaus Flandorf) verwöhnte unsere Sternsinger mit Schnitzerl, Pommes frites und diversen Getränken. Es gab solange Nachschub bis keiner mehr essen konnte!

Danke allen Sternsingern, Begleitern, Helfern und Spendern!